Spaß, Spiel und Betreuung in den Osterferien

Kommunale Jugendarbeit organisiert Aktivitäten

In den Osterferien bietet die kommunale Jugendarbeit wieder spannende Angebote, wie zum Beispiel die Aktion „Beauty – Modeln – Fotografieren“ am 24. April. Foto: Stadt Wertheim

In den Osterferien bietet die kommunale Jugendarbeit wieder spannende Angebote, wie zum Beispiel die Aktion „Beauty – Modeln – Fotografieren“ am 24. April. Foto: Stadt Wertheim

In den Osterferien bietet die kommunale Jugendarbeit wieder eine Schulkindbetreuung an. Sie findet vom 15. bis 26. April im Jugendhaus Soundcafé statt. Die Basisbetreuung kann halbtags oder ganztags gebucht werden, Anmeldeschluss ist der 17. März. Außerdem gibt es im Ferienzeitraum Zusatzangebote in Form von Aktionstagen mit besonderen Unternehmungen.

Die Basisbetreuung kann nur wochenweise gebucht werden. Die Eltern zahlen einen Euro je Stunde plus eine Pauschale von fünf Euro für Material und Verpflegung (Frühstück, Mittagessen, Snacks und Tee). Die Basisbetreuung gibt es wahlweise halbtags von 7.30 bis 13.30 Uhr oder ganztags von 7.30 bis 16.30 Uhr.

Die Zusatzangebote können individuell gebucht und nach Absprache auch mit der Basisbetreuung kombiniert werden. Familienpassinhaber erhalten eine Ermäßigung von 45 Prozent auf alle Teilnehmergebühren.

Sphero-Mini-Programmierung
Am 17. April bringt Dirk Jüttner leuchtende Roboterbälle auf Trab. Sphero Minis sind tischtennisballgroße Bälle, die mit dem Smartphone manuell oder auch per Gesichtserkennung gesteuert werden können. Wer schon etwas geübter ist, kann sich im Wettrennen mit anderen messen. Dabei gibt es knifflige Aufgaben zu lösen. Wer gut im Team zusammenarbeitet, schickt den Sphero Mini durch den Parcours und wird mit einer Urkunde belohnt. Technikinteressierte können die Roboterbälle mit fachkundiger Unterstützung selbst programmieren. So können Routen und Strecken voreingestellt werden, die von den Spheros dann umgesetzt werden.
10 bis 14 Uhr im Jugendhaus Soundcafé, Kostenbeitrag sieben Euro. Mitzubringen sind ein eigenes Smartphone sowie Verpflegung. Maximal sechs Teilnehmer ab zehn Jahren.

Beauty – Modeln – Fotografieren
Am 24. April zeigt Larissa Castellino, wie man sich schminkt und die Haare macht, bevor Yasin Tastan von „Photo-Art-Tastan“ die Kinder in ihrem Lieblingsoutfit ins rechte Licht rückt.
12 bis 18 Uhr im Jugendhaus Soundcafé, Kostenbeitrag acht Euro. Mitzubringen sind das Lieblingsoutfit, Make-Up mit Schwämmchen und Pinseln (wenn vorhanden) sowie ein USB-Stick zum Speichern der eigenen Fotos. Maximal zehn Teilnehmer von zehn bis 15 Jahren.

Familienfahrt in die Experimenta
Am 26. April fährt ein Bus nach Heilbronn zur Experimenta. Dort warten150 Exponate in vier Themenwelten darauf, von den Kindern entdeckt zu werden. In Talentschmieden kann jeder Besucher seine Talente in den unterschiedlichen Bereichen entdecken und vertiefen. In drei Laboren und zwei Ateliers steht das Experimentieren unter pädagogischer Anleitung im Mittelpunkt.
Der Bus fährt um 8 Uhr an der Haltestelle Poststraße ab, Rückkehr wird gegen 19 Uhr sein. Kostenbeitrag bis 17 Jahre 15 Euro, ab 18 Jahre 20 Euro. Mitzubringen sind Verpflegung, Taschengeld und eventuell Regenbekleidung. Für Familien und Kinder ab zehn Jahren, maximal 50 Teilnehmer.

Eltern können ihre Kinder für die Basisbetreuung der Osterferien verbindlich bis zum 17. März anmelden. Die Anmeldefristen für die Zusatzangebote variieren. Das Online-Formular für die Anmeldung und alle Informationen zum gesamten Angebot gibt es unter www.fids4kids.de. Eine persönliche Anmeldung im Jugendhaus Soundcafé ist während der Öffnungszeiten (Mittwoch bis Freitag von 16 bis 20 Uhr) möglich.

Ferienbetreuung jetzt online buchen

Spiel, Spaß und Aktivitäten für Schulkinder

Die Stadt Wertheim bietet wieder eine Ferienbetreuung für Schulkinder an. Foto: Stadt Wertheim

Die Stadt Wertheim bietet wieder eine Ferienbetreuung für Schulkinder an. Foto: Stadt Wertheim

Die Stadt Wertheim bietet auch 2019 wieder eine Ferienbetreuung für Schulkinder an. Sie wird organisiert von der kommunalen Jugendarbeit und findet im Jugendhaus Soundcafé in der Luisenstraße statt. Um die Urlaubsplanung zu erleichtern, können Familien die Ferienbetreuung bereits jetzt online buchen.

Unter dem Motto „FidS für Kids – Ferien in Deiner Stadt“ unterstützt das Angebot die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Berufstätige Eltern wissen ihre Kinder gut betreut und sinnvoll beschäftigt, die Kinder verleben gemeinsam mit anderen anregende, mit Aktivitäten ausgefüllte Ferientage. Die Ferienbetreuung besteht aus zwei Modulen: Zur Basisbetreuung halb- oder ganztags kommen Zusatzangebote mit besonderen Freizeitunternehmungen hinzu. Familienpassinhaber erhalten eine Ermäßigung von 45 Prozent auf das gesamte Angebot.

Wie beliebt „Fids für Kids“ ist, zeigen die Zahlen des Vorjahres: Die Ferienbetreuung erstreckte sich 2018 auf 36 Tage und wurde 871 Mal von Schulkindern genutzt. Dabei „verputzten“ sie 707 Mittagessen. Die Zusatzangebote nahmen 152 Kinder in Anspruch.

2019 erstreckt sich die Ferienbetreuung auf folgende Zeiträume:

  • Ostern: 15. bis 26. April (Anmeldung bis 17. März)
  • Pfingsten: 11. bis 21. Juni (Anmeldung bis 12. Mai)
  • Sommer: 29. Juli bis 16. August (Anmeldung bis 30. Juni)
  • Herbst: 28. bis 31. Oktober (Anmeldung bis 29. September).

Basisbetreuung und Zusatzangebote

Die Basisbetreuung findet im Jugendhaus Soundcafé statt. Eltern können für ihre Kinder zwei Zeitmodelle (nur wochenweise) buchen:

  • Vormittagsbetreuung von 7.30 bis 13.30 Uhr inklusive Frühstück und Mittagesessen; sie kostet 11 Euro pro Vormittag/Kind (mit Familienpass 6,05 Euro).
  • Ganztagsbetreuung von 7.30 bis 16.30 Uhr inklusive Frühstück und Mittagessen; sie kostet 14 Euro pro Tag/Kind (mit Familienpass 7,70 Euro).

Die Basisbetreuung macht abwechslungsreiche Angebote. Dazu zählen Fußball, Volleyball, Tanzen, Kochen, Theater, Musik und Basteln. Im Jugendhaus gibt es Tischkicker, Gesellschaftsspiele, Kinderfilme sowie (Hör)Bücher/-spiele. Das Mehrzweckspielfeld im Außengelände und eine Turnhalle in der Nähe bieten Platz zum Toben. Betreut werden die Kinder von pädagogischen Fachkräften und in der Kinderbetreuung erfahrenen Personen.

Zusatzangebote ergänzen die Ferienbetreuung. Sie finden meist ganztägig statt, können individuell gebucht und nach Absprache auch mit der Basisbetreuung kombiniert werden. Auch Fahrten für die ganze Familie stehen auf dem Programm.

Informationen zum gesamten Angebot, zu den Anmeldeformalitäten und den Kosten gibt es auf der Internetseite der kommunalen Jugendarbeit unter www.jugendarbeit-wertheim.de. Hier steht auch das Online-Formular für die Anmeldung bereit. Eine persönliche Anmeldung ist im Jugendhaus Soundcafé während der Öffnungszeiten (Mittwoch bis Freitag von 16 bis 20 Uhr) möglich.

Mandelberg Grundschule als Referenzschule für Medienbildung vorgestellt

Dertinger Schule ist Vorreiter bei der Medienbildung
Neue Aufgabe als Referenzschule für den ganzen Landkreis

Als Referenzschule für Medienbildung wurde die Mandelberg-Grundschule Dertingen mit der notwendigen Technik ausgestattet. Das Bild zeigt bei der Präsentation (von links) Bürgermeister Wolfgang Stein, Rektor Tobias Spielmann und Lehrerin Julia Löffler. Foto: Stadt Wertheim

Als Referenzschule für Medienbildung wurde die Mandelberg-Grundschule Dertingen mit der notwendigen Technik ausgestattet. Das Bild zeigt bei der Präsentation (von links) Bürgermeister Wolfgang Stein, Rektor Tobias Spielmann und Lehrerin Julia Löffler. Foto: Stadt Wertheim

Die Mandelberg-Grundschule in Dertingen ist Referenzschule für Medienbildung in dieser Schulart im Main-Tauber-Kreis. Am Freitag wurden das Projekt und die dafür notwendige Technik einem großen Kreis an Interessierten vorgestellt und demonstriert. Rund 43.000 Euro hat die Stadt dafür investiert. Nimmt man noch die Verkabelung dazu, dann sind es sogar gut 160.000 Euro.

Zwischen 35 und 40 Minuten verbringt ein typischer Grundschüler täglich online, verriet Rektor Tobias Spielmann. Zum weit überwiegenden Teil schauen die Kinder Filme an, viele spielen, aber gut 14 Prozent suchen auch gezielt nach Informationen. „Die Digitalisierung, die neuen Medien, haben längst auch hier Einzug gehalten“ und weil so viele Mädchen und Jungen Zugriff auf entsprechende Geräte haben, kommt der Medienerziehung schon in der Grundschule so große Bedeutung zu.

Bürgermeister Wolfgang Stein zeigte sich stolz, dass die Mandelberg-Grundschule in Dertingen „Referenzgrundschule“ für den gesamten Main-Tauber-Kreis ist. Die Grundvoraussetzung wurde mit der Verkabelung der Bildungseinrichtung bereits im Jahr 2014 geschaffen. Danach griff die damalige Schulleiterin Susanne Keupp das Modellprojekt auf, ihr Nachfolger Tobias Spielmann führte es weiter. Im April 2016 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt, dem Landes- und dem Kreismedienzentrum sowie dem Staatlichen Schulamt unterzeichnet. Die Beschaffung der notwendigen Hard- und Software sowie der Präsentationstechnik folgte.

Als Referenzschule ist es nun Aufgabe der „Dertinger“, interessierte Schulen, Lehrkräfte und Schulträger beim Einstieg in die Medienbildung in der Grundschule zu beraten, über Entwicklungen im medienpädagogischen Bereich zu informieren und erarbeitete Materialien bereitzustellen. „Dafür sind wir gut, nein sehr gut ausgestattet“, betonte Schulleiter Spielmann.

An den anwesenden Schulamtsdirektor Alois Schmitt richtete Bürgermeister Stein die freundliche, gleichwohl nachdrückliche Aufforderung, die zusätzlichen Aufgaben sollten sich in zusätzlichen Lehrerstunden niederschlagen. Der ließ den Ball allerdings nicht lange in seinem Spielfeld liegen. „Dafür braucht es die Politik“, machte er klar.

Lehrerin Julia Löffler, die an der Mandelberg-Grundschule zusammen mit ihrer Kollegin Katrin Cruse für das Thema zuständig ist, demonstrierte einige Programme und was man damit „anstellen“ kann. Viel Beifall verdienten sich die Drittklässlerinnen Jenna und Nina, die sich vor großes Publikum wagten, um diesem ein Ergebnis ihrer Arbeit vorzustellen. Für kräftige Lacher sorgte ein leider zu kurzer Ausschnitt aus dem von den damaligen Erstklässlern hergestellten bebilderten Hörspiel „Lotte und das Unzelfunzel“. Da war die Frage, die Tobias Endres, der medienpädagogische Berater des Kreismedienzentrums, anschließend stellte, nämlich „braucht man das?“ eigentlich schon beantwortet. „Die Wirklichkeit hat sich verändert, ob uns das gefällt oder nicht“, stellte er fest. Man dürfe die Augen davor nicht verschließen.

Anke Leucht, Regionalbetreuerin beim Landesmedienzentrum, lobte die Dertinger. Sie hätten schon viel erreicht. Die hier entwickelten Konzepte werden landesweit zur Verfügung gestellt, denn in diesem Fall ist „Abschauen erlaubt“.