Trendwende bei Schülerzahlen steht bevor – Stadtverwaltung rechnet mit einem Anstieg

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Trendwende bei Schülerzahlen steht bevor Stadtverwaltung rechnet mit einem Anstieg Die Schülerzahlen an den Wertheimer Schulen werden einer Prognose zufolge in den nächsten Jahren steigen. Archivfoto: Stadt Wertheim / Karin Himml Steigt bereits seit geraumer Zeit die Zahl der Anmeldungen in den K…

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Ferienbetreuung jetzt online buchen

Spiel, Spaß und Aktivitäten für Schulkinder

Die Stadt Wertheim bietet wieder eine Ferienbetreuung für Schulkinder an. Foto: Stadt Wertheim

Die Stadt Wertheim bietet wieder eine Ferienbetreuung für Schulkinder an. Foto: Stadt Wertheim

Die Stadt Wertheim bietet auch 2019 wieder eine Ferienbetreuung für Schulkinder an. Sie wird organisiert von der kommunalen Jugendarbeit und findet im Jugendhaus Soundcafé in der Luisenstraße statt. Um die Urlaubsplanung zu erleichtern, können Familien die Ferienbetreuung bereits jetzt online buchen.

Unter dem Motto „FidS für Kids – Ferien in Deiner Stadt“ unterstützt das Angebot die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Berufstätige Eltern wissen ihre Kinder gut betreut und sinnvoll beschäftigt, die Kinder verleben gemeinsam mit anderen anregende, mit Aktivitäten ausgefüllte Ferientage. Die Ferienbetreuung besteht aus zwei Modulen: Zur Basisbetreuung halb- oder ganztags kommen Zusatzangebote mit besonderen Freizeitunternehmungen hinzu. Familienpassinhaber erhalten eine Ermäßigung von 45 Prozent auf das gesamte Angebot.

Wie beliebt „Fids für Kids“ ist, zeigen die Zahlen des Vorjahres: Die Ferienbetreuung erstreckte sich 2018 auf 36 Tage und wurde 871 Mal von Schulkindern genutzt. Dabei „verputzten“ sie 707 Mittagessen. Die Zusatzangebote nahmen 152 Kinder in Anspruch.

2019 erstreckt sich die Ferienbetreuung auf folgende Zeiträume:

  • Ostern: 15. bis 26. April (Anmeldung bis 17. März)
  • Pfingsten: 11. bis 21. Juni (Anmeldung bis 12. Mai)
  • Sommer: 29. Juli bis 16. August (Anmeldung bis 30. Juni)
  • Herbst: 28. bis 31. Oktober (Anmeldung bis 29. September).

Basisbetreuung und Zusatzangebote

Die Basisbetreuung findet im Jugendhaus Soundcafé statt. Eltern können für ihre Kinder zwei Zeitmodelle (nur wochenweise) buchen:

  • Vormittagsbetreuung von 7.30 bis 13.30 Uhr inklusive Frühstück und Mittagesessen; sie kostet 11 Euro pro Vormittag/Kind (mit Familienpass 6,05 Euro).
  • Ganztagsbetreuung von 7.30 bis 16.30 Uhr inklusive Frühstück und Mittagessen; sie kostet 14 Euro pro Tag/Kind (mit Familienpass 7,70 Euro).

Die Basisbetreuung macht abwechslungsreiche Angebote. Dazu zählen Fußball, Volleyball, Tanzen, Kochen, Theater, Musik und Basteln. Im Jugendhaus gibt es Tischkicker, Gesellschaftsspiele, Kinderfilme sowie (Hör)Bücher/-spiele. Das Mehrzweckspielfeld im Außengelände und eine Turnhalle in der Nähe bieten Platz zum Toben. Betreut werden die Kinder von pädagogischen Fachkräften und in der Kinderbetreuung erfahrenen Personen.

Zusatzangebote ergänzen die Ferienbetreuung. Sie finden meist ganztägig statt, können individuell gebucht und nach Absprache auch mit der Basisbetreuung kombiniert werden. Auch Fahrten für die ganze Familie stehen auf dem Programm.

Informationen zum gesamten Angebot, zu den Anmeldeformalitäten und den Kosten gibt es auf der Internetseite der kommunalen Jugendarbeit unter www.jugendarbeit-wertheim.de. Hier steht auch das Online-Formular für die Anmeldung bereit. Eine persönliche Anmeldung ist im Jugendhaus Soundcafé während der Öffnungszeiten (Mittwoch bis Freitag von 16 bis 20 Uhr) möglich.

Forscherferien und Kinderunis im zweiten Schulhalbjahr bieten große Auswahl

Foscherkids Wertheim: Forscherferien und Kinderunis im zweiten Schulhalbjahr bieten große Auswahl

Foto: Im ehrenamtlichen Bildungsprogramm der Forscherkids Wertheim können junge Forscher im kommenden Schulhalbjahr wieder vieles lernen und ausprobieren. Neben Kursen, Exkursionen und Vorträgen stehen auch Firmeneinblicke auf dem Programm.

Foto: Im ehrenamtlichen Bildungsprogramm der Forscherkids Wertheim können junge Forscher im kommenden Schulhalbjahr wieder vieles lernen und ausprobieren. Neben Kursen, Exkursionen und Vorträgen stehen auch Firmeneinblicke auf dem Programm.

Junge Forscher können vieles ausprobieren und lernen

Wertheim. Das ehrenamtliche Bildungsangebot Forscherkids Wertheim bietet im zweiten Schulhalbjahr wieder ein umfangreiches Programm. Dank großem ehrenamtlichem Engagement und Unterstützung zahlreicher Partner bietet die Sparte des Stadtjugendring Wertheim e.V. junge Forschen ab der ersten Klasse zahlreiche Kurse, Exkursionen und Vorträge. Bei allen Angeboten steht das eigene ausprobieren und forschen im Vordergrund. Teilnehmen können interessierte Schulkinder unabhängig von ihrem Wohnort.

Die Forscherferien Ostern stehen unter dem Motto „Erfindungen“. Sie beginnen am 15. April mit einem Blick hinter die Kulissen des Flughafen Stuttgart. Am 16. April gibt es beim Forschertag bei der Firma Brand einen Einblick in Entwicklung und Herstellung von Laborgeräten. Rund ums Vakuum dreht sich der Forschertag bei Vacuubrand am 17. April. Die zweite Forscherferienwoche startet am 23. April mit einem Kurs zu Showexperimenten. Dabei lernen die Kinder, wie man mit Experimenten unterhalten und begeistern kann. Bei einem besonderen Fotokurs im Kloster Bronnbach am 25. April kommt es auf die Details an. Die Kinder lernen wie man besondere Details der Klosteranlage auf Fotos bannt. Die Ergebnisse des Kurses werden öffentlich ausgestellt. Zum Abschluss der Osterferien tauchen die Nachwuchsforscher am 26. April im Römermuseum Osterburken in das Leben der alten Römer ein.

Die Forscherferien Pfingsten stehen unter dem Leitthema „Natur“. Zu Beginn erfüllen die Forscherkids einen Wunsch aus ihrer letztjährigen Evaluation. Bei einem dreitägigen Umweltforschercamp mit zwei Übernachtungen gibt es vieles über das Thema Natur zu lernen. Die Jungforscher werden vom 11. bis 13. Juni Beobachten, Experimentieren und besondere schwimmende- und fliegende Bauten schaffen. Weiter warten abenteuerliche Rallyes und Spiele auf die Kinder. In der zweiten Forscherferienwoche gehen die jungen Forscher bei einem zweitägigen Kurs der Frage nach „Wo kommt das Salz her?“. Am 17. Juni stellen sie im Labor aus Salzgestein selbst Streusalz her, am 21. Juni steht dann eine Exkursion in die Tiefen des Salzbergwerk Bad Friedrichshall auf dem Programm.

Für die jüngeren Nachwuchsforscher wird es am 18. Juni eine Forscherschatzsuche im Grünenwörter Wald geben.

Zu Beginn der „Ferien für Entdecker“ ihres Trägers Stadtjugendring Wertheim in den Sommerferien 2018 bieten die Forscherkids einen Kurs in dem Kinder einen eigenen Spielfilm drehen können. Der Dreh findet von 29. bis 31. Juli statt. Bei der Vorbesprechung zum Kurs am 1. Juni entwickeln die Kinder die Geschichte aus der das Drehbuch wird.

Kinderuni

Im Sommersemester der Kinderuni gibt es zwei kostenlose Vorlesungen. Am 30. März referiert Kriminalhauptkommissar Bernhard Haag über die Arbeit der Kriminalpolizei.

Die Fragen wie der Motor des menschlichen Lebens funktioniert und warum wir Herzklopfen bekommen, beantwortet Dr. Christian Löser, Facharzt für innere Medizin am 18. Mai.

Das Programm der Forscherkids wird in der Grusnchule Dertingen an die Kidner verteilt. Es kann außerdem im Anmeldesystem der Forscherkids unter www.forscherkids-wertheim.de/forscherferien abgerufen werden.

Anmeldestart für die Forscherferien ist Sonntag, der 17. Februar 2019 um 12 Uhr.

Für die Kinderunis ist keine Anmeldung erforderlich.

Mandelberg Grundschule als Referenzschule für Medienbildung vorgestellt

Dertinger Schule ist Vorreiter bei der Medienbildung
Neue Aufgabe als Referenzschule für den ganzen Landkreis

Als Referenzschule für Medienbildung wurde die Mandelberg-Grundschule Dertingen mit der notwendigen Technik ausgestattet. Das Bild zeigt bei der Präsentation (von links) Bürgermeister Wolfgang Stein, Rektor Tobias Spielmann und Lehrerin Julia Löffler. Foto: Stadt Wertheim

Als Referenzschule für Medienbildung wurde die Mandelberg-Grundschule Dertingen mit der notwendigen Technik ausgestattet. Das Bild zeigt bei der Präsentation (von links) Bürgermeister Wolfgang Stein, Rektor Tobias Spielmann und Lehrerin Julia Löffler. Foto: Stadt Wertheim

Die Mandelberg-Grundschule in Dertingen ist Referenzschule für Medienbildung in dieser Schulart im Main-Tauber-Kreis. Am Freitag wurden das Projekt und die dafür notwendige Technik einem großen Kreis an Interessierten vorgestellt und demonstriert. Rund 43.000 Euro hat die Stadt dafür investiert. Nimmt man noch die Verkabelung dazu, dann sind es sogar gut 160.000 Euro.

Zwischen 35 und 40 Minuten verbringt ein typischer Grundschüler täglich online, verriet Rektor Tobias Spielmann. Zum weit überwiegenden Teil schauen die Kinder Filme an, viele spielen, aber gut 14 Prozent suchen auch gezielt nach Informationen. „Die Digitalisierung, die neuen Medien, haben längst auch hier Einzug gehalten“ und weil so viele Mädchen und Jungen Zugriff auf entsprechende Geräte haben, kommt der Medienerziehung schon in der Grundschule so große Bedeutung zu.

Bürgermeister Wolfgang Stein zeigte sich stolz, dass die Mandelberg-Grundschule in Dertingen „Referenzgrundschule“ für den gesamten Main-Tauber-Kreis ist. Die Grundvoraussetzung wurde mit der Verkabelung der Bildungseinrichtung bereits im Jahr 2014 geschaffen. Danach griff die damalige Schulleiterin Susanne Keupp das Modellprojekt auf, ihr Nachfolger Tobias Spielmann führte es weiter. Im April 2016 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt, dem Landes- und dem Kreismedienzentrum sowie dem Staatlichen Schulamt unterzeichnet. Die Beschaffung der notwendigen Hard- und Software sowie der Präsentationstechnik folgte.

Als Referenzschule ist es nun Aufgabe der „Dertinger“, interessierte Schulen, Lehrkräfte und Schulträger beim Einstieg in die Medienbildung in der Grundschule zu beraten, über Entwicklungen im medienpädagogischen Bereich zu informieren und erarbeitete Materialien bereitzustellen. „Dafür sind wir gut, nein sehr gut ausgestattet“, betonte Schulleiter Spielmann.

An den anwesenden Schulamtsdirektor Alois Schmitt richtete Bürgermeister Stein die freundliche, gleichwohl nachdrückliche Aufforderung, die zusätzlichen Aufgaben sollten sich in zusätzlichen Lehrerstunden niederschlagen. Der ließ den Ball allerdings nicht lange in seinem Spielfeld liegen. „Dafür braucht es die Politik“, machte er klar.

Lehrerin Julia Löffler, die an der Mandelberg-Grundschule zusammen mit ihrer Kollegin Katrin Cruse für das Thema zuständig ist, demonstrierte einige Programme und was man damit „anstellen“ kann. Viel Beifall verdienten sich die Drittklässlerinnen Jenna und Nina, die sich vor großes Publikum wagten, um diesem ein Ergebnis ihrer Arbeit vorzustellen. Für kräftige Lacher sorgte ein leider zu kurzer Ausschnitt aus dem von den damaligen Erstklässlern hergestellten bebilderten Hörspiel „Lotte und das Unzelfunzel“. Da war die Frage, die Tobias Endres, der medienpädagogische Berater des Kreismedienzentrums, anschließend stellte, nämlich „braucht man das?“ eigentlich schon beantwortet. „Die Wirklichkeit hat sich verändert, ob uns das gefällt oder nicht“, stellte er fest. Man dürfe die Augen davor nicht verschließen.

Anke Leucht, Regionalbetreuerin beim Landesmedienzentrum, lobte die Dertinger. Sie hätten schon viel erreicht. Die hier entwickelten Konzepte werden landesweit zur Verfügung gestellt, denn in diesem Fall ist „Abschauen erlaubt“.