Eltern bei der Erziehung unterstützen

Elternkompass geht in die siebte Runde

Bürgermeister Wolfgang Stein und Susanne Deivel von der AG Jugendhilfeplanung freuen sich über den Start der siebten Elternkompass-Reihe. Foto: Stadt Wertheim

Die Reihe Elternkompass startet in eine neue Runde. Unter dem Motto „Kinder begleiten, Kinder fördern“ bietet die AG Jugendhilfeplanung zum siebten Mal von Oktober bis Juni acht Themenabende für Eltern zu Fragen der Entwicklung und Förderung von Kindern an. Bürgermeister Wolfgang Stein, Susanne Deivel von der AG Jugendhilfeplanung sowie Uwe Schlör-Kempf, zuständiger Abteilungsleiter in der Stadtverwaltung, haben am Mittwoch das neue Programm im Rathaus vorgestellt.

„Wir wollen die Eltern unterstützen“, betont Bürgermeister Wolfgang Stein. Diese müssten sich immer neuen Herausforderungen stellen zu müssen. Gesellschaftliche Ansprüche, veränderte Familienstrukturen, Erfolgsdruck – das alles drohe in der Kindererziehung zu überfordern. Fachkundige Beratung könne da hilfreich sein kann. Hier setzten die kostenlosen Angebote der Elternkompass-Reihe an, so Stein.

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Mandelberg Grundschule als Referenzschule für Medienbildung vorgestellt

Dertinger Schule ist Vorreiter bei der Medienbildung
Neue Aufgabe als Referenzschule für den ganzen Landkreis

Als Referenzschule für Medienbildung wurde die Mandelberg-Grundschule Dertingen mit der notwendigen Technik ausgestattet. Das Bild zeigt bei der Präsentation (von links) Bürgermeister Wolfgang Stein, Rektor Tobias Spielmann und Lehrerin Julia Löffler. Foto: Stadt Wertheim

Als Referenzschule für Medienbildung wurde die Mandelberg-Grundschule Dertingen mit der notwendigen Technik ausgestattet. Das Bild zeigt bei der Präsentation (von links) Bürgermeister Wolfgang Stein, Rektor Tobias Spielmann und Lehrerin Julia Löffler. Foto: Stadt Wertheim

Die Mandelberg-Grundschule in Dertingen ist Referenzschule für Medienbildung in dieser Schulart im Main-Tauber-Kreis. Am Freitag wurden das Projekt und die dafür notwendige Technik einem großen Kreis an Interessierten vorgestellt und demonstriert. Rund 43.000 Euro hat die Stadt dafür investiert. Nimmt man noch die Verkabelung dazu, dann sind es sogar gut 160.000 Euro.

Zwischen 35 und 40 Minuten verbringt ein typischer Grundschüler täglich online, verriet Rektor Tobias Spielmann. Zum weit überwiegenden Teil schauen die Kinder Filme an, viele spielen, aber gut 14 Prozent suchen auch gezielt nach Informationen. „Die Digitalisierung, die neuen Medien, haben längst auch hier Einzug gehalten“ und weil so viele Mädchen und Jungen Zugriff auf entsprechende Geräte haben, kommt der Medienerziehung schon in der Grundschule so große Bedeutung zu.

Bürgermeister Wolfgang Stein zeigte sich stolz, dass die Mandelberg-Grundschule in Dertingen „Referenzgrundschule“ für den gesamten Main-Tauber-Kreis ist. Die Grundvoraussetzung wurde mit der Verkabelung der Bildungseinrichtung bereits im Jahr 2014 geschaffen. Danach griff die damalige Schulleiterin Susanne Keupp das Modellprojekt auf, ihr Nachfolger Tobias Spielmann führte es weiter. Im April 2016 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt, dem Landes- und dem Kreismedienzentrum sowie dem Staatlichen Schulamt unterzeichnet. Die Beschaffung der notwendigen Hard- und Software sowie der Präsentationstechnik folgte.

Als Referenzschule ist es nun Aufgabe der „Dertinger“, interessierte Schulen, Lehrkräfte und Schulträger beim Einstieg in die Medienbildung in der Grundschule zu beraten, über Entwicklungen im medienpädagogischen Bereich zu informieren und erarbeitete Materialien bereitzustellen. „Dafür sind wir gut, nein sehr gut ausgestattet“, betonte Schulleiter Spielmann.

An den anwesenden Schulamtsdirektor Alois Schmitt richtete Bürgermeister Stein die freundliche, gleichwohl nachdrückliche Aufforderung, die zusätzlichen Aufgaben sollten sich in zusätzlichen Lehrerstunden niederschlagen. Der ließ den Ball allerdings nicht lange in seinem Spielfeld liegen. „Dafür braucht es die Politik“, machte er klar.

Lehrerin Julia Löffler, die an der Mandelberg-Grundschule zusammen mit ihrer Kollegin Katrin Cruse für das Thema zuständig ist, demonstrierte einige Programme und was man damit „anstellen“ kann. Viel Beifall verdienten sich die Drittklässlerinnen Jenna und Nina, die sich vor großes Publikum wagten, um diesem ein Ergebnis ihrer Arbeit vorzustellen. Für kräftige Lacher sorgte ein leider zu kurzer Ausschnitt aus dem von den damaligen Erstklässlern hergestellten bebilderten Hörspiel „Lotte und das Unzelfunzel“. Da war die Frage, die Tobias Endres, der medienpädagogische Berater des Kreismedienzentrums, anschließend stellte, nämlich „braucht man das?“ eigentlich schon beantwortet. „Die Wirklichkeit hat sich verändert, ob uns das gefällt oder nicht“, stellte er fest. Man dürfe die Augen davor nicht verschließen.

Anke Leucht, Regionalbetreuerin beim Landesmedienzentrum, lobte die Dertinger. Sie hätten schon viel erreicht. Die hier entwickelten Konzepte werden landesweit zur Verfügung gestellt, denn in diesem Fall ist „Abschauen erlaubt“.

Amtseinführung: Tobias Spielmann ist nun offiziell neuer Leiter der Grundschulen in Dertingen

»Erreichen, dass Schüler und Lehrer gerne zur Schule kommen« – main-echo.de

Für al­le Teil­neh­mer an der Ver­an­stal­tung am Don­ners­tag im Ar­ka­den­saal war es ei­ne Pre­mie­re: Kei­ner hat­te bis­lang die Amt­s­ein­füh­rung von gleich zwei Schul­lei­tern mi­t­er­lebt. Me­la­nie Ma­tus­zew­ski, die die Grund­schu­le in Bes­ten­heid lei­ten wird und To­bias Spiel­mann, n…

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Schulleitung: Tobias Spielmann ist seit Montag Rektor der Grundschule Dertingen – Medien und Sport im Fokus

Vom Wartberg an den Mandelberg – main-echo.de

An der Man­del­berg-Grund­schu­le ist To­bias Spiel­mann schon län­ger, jetzt ist aus dem kom­mis­sa­ri­schen ein re­gu­lä­rer Schul­lei­ter ge­wor­den. Sei­ne Schwer­punk­te will er vor al­lem beim Me­di­en­ver­ständ­nis der Schü­ler set­zen – und bei Sport und Be­we­gung.

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